News / 01.11.2010

Neun Gründe – Austausch 2010

 
Neun Gründe – Austausch 2010

Neun Gründe, warum ich mein Auslandsemester in Lima/Peru nicht bereue:

1. Einfach mal raus
Mal Abstand zum deutschen Leben und deutschem Design gewinnen. Ich musste weg aus Köln und auch aus der ecosign. Aus der Ferne kann man die Dinge wieder neu wahrnehmen und schätzen lernen.

2. ¡Hablo español!
Gibt es einen besseren Weg eine Sprache zu lernen oder zu vertiefen, als sie immer zu hören, zu sprechen und in ihr zu träumen? Ich liebe Spanisch, es ist sehr poetisch und fließt doch ganz leicht und locker aus dem Munde heraus.

3. Cuisine Cuisine
Peru rühmt sich – und das zurecht! – eine der besten und variantenreichsten Küchen der Welt zu haben. Über Geschmack lässt sich natürlich nicht streiten, aber wenn für alle Geschmäcker gesorgt ist, muss man das auch gar nicht.

4. Universitäres Utopia
Kolibris und Rehe auf dem großen Campus; Keramik- Schweißer- Druck- Bildhauer- Malerei- Metall- Schreiner-...werkstätten Und jedes Jahr werden die Erstlinge in der Kunst- und Designfakultät feierlich getauft... in Farbe und anderen leckeren Dingen.

5. Moché, Chimú, Inca, etc.
Während wir im frühen Mittelalter noch im Dunkeln tappten, entwickelten sich vor allem in Peru Kulturen, dessen Wissen um Architektur, Agrikultur, Kunsthandwerk u.a. bis heute überlebt hat und teilweise unnachahmbar bleibt. Ich bin immer noch sehr gefesselt davon.

6. La Pacha Mama
La Pacha Mama – Mutter Erde – ist in wenigen Ländern so vielfältig und artenreich wie in Peru. Hier gesellt sich Wüste neben Meer, Berge neben Wüste, Regenwald neben Berge. Und alle haben so viel zu zeigen und zu erzählen.

7. Reisen und Lernen
Neben und nach dem Semester darf man es sich nicht entgehen lassen, das Land und den Kontinent kennenzulernen. Es gibt keine Worte um mein Gesehenes und Erlebtes hier zu erfassen. Das ist mein persönlicher Schatz.

8. Freunde fürs Leben
Menschen aus den verschiedensten kulturellen Hintergründen darf ich nun durch die Offenheit auf diesem Kontinent zu meinen ewigen Freunden zählen. Und das nicht nur bei Facebook, sondern tief in meinem Herzen.

9. Bescheidener Horizont
Die Zeit in Peru und Bolivien hat meinen Horizont wieder gerade gerückt. Zufriedenheit, Bescheidenheit und Demut; eine tiefe Verbindung mit der Natur sind für mich wieder präsente Schlüsselthemen meines Lebens – auf dass sie nicht von H&M-Zwillingen und neuesten Iphones wieder verschüttet werden ...

Jen Fritsch

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