Aktuelle Projekte / 13.02.2018

Projekt: Best Practice Price

 
Projekt: Best Practice Price

Im Kooperationsprojekt mit der Best Practice Price Foundation entwickelten die Studierenden unter der Leitung von Michael Marks (1.v.r.) Animationsfilme für das "Best-Practice-Price"-Modell von Huub Lenders (2.v.r.).

Oft finden wir uns in der Produktvielfalt unserer kapitalistischen Konsumwelt kaum zurecht. Insbesondere dann, wenn es darum geht, nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen. Ist es besser, die regionalen aber lange im Kühlhaus gelagerten Äpfel zu kaufen oder die erntefrischen Bio-Äpfel aus Neuseeland? Auf solche Fragen möchte das "Best Practice Price"-Modell eine Antwort geben. Es bezieht alle sogenannten "sozialen Kosten" mit in die Preiskalkulation von Produkten ein (z. B. Land- und Landnutzung, Arbeit, Erschöpfung natürlicher Ressourcen). Diese werden aktuell nicht oder nicht vollständig in den Produktpreis mit eingerechnet und werden bisher von der Allgemeinheit getragen. Wenn ein T-Shirt also beispielsweise für zwei Euro angeboten wird, entspricht der Preis inklusive der sozialen Kosten möglicherweise sechs Euro. Dieser Preis, der "gezahlt werden müsste" ist der Preis der "Best Practice".

Um dieses innovative Modell für eine breite Zielgruppe sichtbar zu machen, wurden in diesem Kooperationsprojekt – in Zusammenarbeit mit Huub Lenders von der Best Practice Price Foundation und unter der Leitung von ecosign-Dozent Michael Marks – Animationsfilme geschaffen, die das "Best-Practice-Price"-Prinzip anschaulich und anhand von konkreten Beispielen erklären. Die Ergebnisse des Projektes haben den Initiator und Erfinder Huub Lenders derart überzeugt, dass nun alle Clips für ihre verschiedenen Bereiche Anwendung finden werden.

Gratulation an den gesamten Kurs!

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