Auszeichnungen / 24.04.2021

ecosigner gewinnt NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM 2021

 
ecosigner gewinnt NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM 2021

ecosign-Absolvent Jan Göller gewinnt mit seiner Arbeit „Verve“ den NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM 2021 in der Kategorie Bild- und Druckmedien.

Jurybegründung

Algen in einem Aquarium fotografiert. Viele Einzelaufnahmen, zusammengesetzt und bearbeitet, machen es möglich, die ca. 3 bis 5 cm kleinen Algen im Großformat auf circa 1,60 m darzustellen. Jan Göller, Fotograf aus Kerken, macht mit seiner fünfteiligen Arbeit „Verve“ auf den Zustand unserer Gewässer aufmerksam, holt an die Oberfläche und macht deutlich, wie zart und schön die im Wasser lebenden, Photosynthese betreibenden Organismen sind.

Die Präsentation im schaukastigen Rahmen lässt zuerst an Zeichnungen oder Drucke des 18. Jahrhunderts denken. Sie verführt den/die Betrachter*in zum genauen Studium dieser Organismen mit ihren filigranen Strukturen. Was daherkommt wie aus alter Zeit, macht uns auf die Fragilität und den heutigen Zustand unserer Gewässer aufmerksam. Ein sanfter Hinweis auf mögliche Katastrophen, vollendet dargestellt.

Über den NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM

Die perfekte Verbindung von Handwerk, Design und angewandter Kunst wird am 24. April 2021 zum 30. Mal mit dem NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM ausgezeichnet. Aus insgesamt 375 Bewerbungen wählte eine fachkundige Jury 121 Arbeiten aus. Ein Preisgericht entschied im Anschluss über die Vergabe der Staatspreise in den sechs Kategorien. Im Bereich „Wohnen“ wurden von der Jury 22 Arbeiten, zum Thema „Möbel“ 23 Arbeiten, unter dem Oberbegriff „Schmuck“ 23, im Bereich „Bild- und Druckmedien“ 13, in der Kategorie „Objekt und Skulptur“ 25 und im Bereich „Textil und Kleidung“ 16 Arbeiten vorausgewählt. Materialauswahl, Techniken und konzeptionelle Gestaltung standen dabei im Vordergrund. Je Kategorie wurde schließlich ein Staatspreis verliehen. ecosign-Absolvent Jan Göller konnte die Jury in der Kategorie „Bild- und Druckmedien“ überzeugen.

Alle zwei Jahre können sich Kunsthandwerker*innen, die in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten, um die Teilnahme an der Landesausstellung bewerben. Der Wettbewerb gehört mit insgesamt 60.000 Euro zu den höchstdotierten Preisen seiner Art in Deutschland. Wettbewerb und Ausstellung werden im Auftrag der Landesregierung NRW von der Beratungsstelle für Formgebung der Handwerkskammer Aachen Gut Rosenberg in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) in Dortmund durchgeführt. Der Wettbewerb ist mehrstufig. Eine Fach- und eine Preisjury entscheiden zuerst online über die Nominees und vor Ort über die Staatspreise. „Ein Verfahren, das sich bestens bewährt hat“, meint Juryvorsitzende Birgit Müller.

Alle 121 in die Vorauswahl gekommenen Exponate inklusive der ausgezeichneten Arbeiten sind noch bis zum 27. Juni 2021 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund (MKK) in der Sonderausstellung „MANUFACTUM“ zu sehen.

Foto: Lina Nikelowski Fotografie / Text: NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM

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