Verleihung des Else-Falk-Preises 2022

Aktuelle Projekte / 08.06.2022

Verleihung des Else-Falk-Preises 2022

 
Verleihung Else-Falk-Preis 2022
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Im Kooperationsprojekt mit dem Amt für Gleichstellung der Stadt Köln und dem Kölner Frauenpreis erhielten die Studierenden der ecosign die Gelegenheit, eine Trophäe für die Verleihung des Else-Falk-Preises 2022 zu gestalten. Die Umsetzung von ecosignerin Ayla Gillessen wurde im Mai im Kölner Rathaus durch Oberbürgermeisterin Henriette Reker an die iranische Frauenrechtlerin Behshid Najafi feierlich überreicht.

Ayla Gillessen bei der Preisverleihung:

"Gleichberechtigung und die Wertschätzung von Frauen in der Gesellschaft sind essentielle Grundpfeiler eines Zusammenlebens, bei dem jeder und jedem mit Würde begegnet wird. Deswegen ist dieser Preis hier auch so wichtig. Wir müssen hervorheben was Frauen können und leisten. Wir müssen allen Menschen klar machen, dass Frauen genauso alles sein können was sie wollen und dabei so verschieden sein können wie sie eben möchten. Aber vor allem müssen wir zeigen, dass jede Frau stark ist, genau so wie sie ist. Wir müssen anfangen zu sehen, was jede Frau in unserer Gesellschaft leistet. Jede Frau, jeder Mensch ist auf seine Weise stark und diese Stärke vervielfacht sich, wenn Menschen kooperieren und sich gegenseitig unterstützen, um zusammen noch stärker zu sein und etwas zu bewegen.

Mit diesem Preis und diesem ganzen Prozess tragen die Stadt Köln und alle hier anwesenden dazu bei, diese Stärke sichtbar zu machen und sie wertzuschätzen. Deswegen spiegelt die Trophäe Stärke auch auf unterschiedlichste Weise wieder. Die Grundform leitet sich von einem aufsteigenden Tornado ab, der durch seine kraftvollen Eigenschaften hervorragend als Analogie für die Kraft und das Schaffen der Preisträgerin steht. Es war mir außerdem wichtig, dass sowohl die Stärke jeder einzelnen Frau, aber auch der Zusammenhalt und die Vielfalt unter Frauen sichtbar gemacht wird. Die sich auf der Innenseite der Trophäe befindende, einzigartige, von Hand gehämmerte Struktur, repräsentiert daher mit jedem individuellen Hammerschlag die Wirkungskraft einer Frau und macht diese sichtbar.

Durch die auf der Vorderseite aufgebrochene Form wird deutlich, wie durch die Wirkungskraft der Preisträgerin eine Veränderung von veralteten Strukturen stattfindet. Der sich öffnende Tornado ragt deswegen über die geometrische, strenge Form des Sockels hinaus, die sinnbildlich für veraltete Strukturen steht. Dort ist dann auch der Name der Preisträgerin fest eingraviert, um sie sichtbar zu machen und zu zeigen, dass sie diejenige ist, die diese Gesellschaft verändert. 

Der schwierigste Teil des Entwurfsprozesses fehlt aber noch: Das Abbilden von essentieller Weiblichkeit. Denn so viel Kraft und Einzigartigkeit ich auch in diese Trophäe packe, sie soll dennoch als Frauenpreis erkennbar sein und das, ohne Abbild von irgendwelchen Stereotypen zu werden. Die wichtigste Erkenntnis, die ich währende der Arbeit an dieser Trophäe daher hatte, war, dass Weiblichkeit keine konkret definierte, sichtbare Eigenschaft ist. Weiblichkeit ist ein Gefühl. Es ist das was wir ausstrahlen, wenn wir uns gut fühlen mit dem wie wir sind und mit dem was wir können. Aber vor allem ist Weiblichkeit kein entweder oder. Weiblichkeit kann genauso stark und frei sein, wie auch elegant und würdevoll. Deswegen habe ich mich bei der Wahl des Materials für Kupfer entschieden. Es ist stark, nur mit viel Kraft zu bearbeiten und ist dennoch anmutig. Es ist kann viele dynamische und kraftvolle Formen annehmen und ist somit individuell wie jede Frau und jeder Mensch. Und ein weiterer großer Bonus: Kupfer wird für gewöhnlich von Männern verarbeitet. Es ist also das perfekte Beispiel, um zu demonstrieren, dass Frauen beispielsweise genauso Handwerklich begabt sind und ebenso die Kraft aufbringen können, um eine solche Arbeit zu leisten.

Das ist der Grund, warum die liebe Caitlin hier mit mir auf der Bühne steht. Sie ist die Goldschmiedin, die meinen Entwurf so wundervoll umgesetzt hat und damit auch Teil dieses Ergebnisses ist und gewürdigt werden sollte. Vielen Dank für deine tolle Arbeit an dieser Stelle Cait! Auch das demonstriert wieder die Kraft, die wir gemeinsam als Frauen aufbringen. Denn wir sind alle stark und wir können alle etwas bewegen, vor allem wenn wir zusammenarbeiten und uns Gegenseitig inspirieren und unterstützen. Das gilt natürlich aber nicht nur unter Frauen, auch wenn das auf jeden Fall gefördert werden muss, sondern für alle Menschen in unserer Gesellschaft. Denn das ist schließlich das Ziel von Gleichberechtigung: ein ausgeglichenes, faires und kooperatives Miteinander.

In diesem Sinne auch ein großes Danke an meinen tollen Kurs. Ich kann hier jetzt nur für mich sprechen, aber ich wäre sicherlich nicht zu einem so schönen Ergebnis gekommen, wenn wir uns nicht jede Woche alle gegenseitig inspiriert und unterstützt hätten. An dieser Stelle auch nochmal ein großes Danke an die Stadt Köln, die so viel Vertrauen in uns alle und unsere Projektentwicklung gesteckt hat und mir letztendlich die Möglichkeit gegeben hat, mit meinem Gestaltungsentwurf Teil dieses Prozesses zu sein. Und jetzt wünsche ich ihnen noch einen wunderbaren Abend und viel Spaß bei dem wesentlichen Teil dieser Veranstaltung, nämlich der Verleihung und der Preisträgerin."

Vogelsanger Straße 250, 50825 Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Fon 0221.54 61 332 akademie@ecosign.netImpressumDatenschutz
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