Auf Sand gebaut

Filmdesign

Gestalterin: Jannika Katharina Nowak, 2. Semester
Dozent: Michael Marks
Entstanden: Wintersemester 2015/16

Konzept

»Aus den Augen, aus dem Sinn« heißt es ja, und so ist es auch in Sachen Kassenzettel. Nicht nur, dass wir die aufgewandten Ressourcen für die Herstellung der Kassenzettel nicht sehen, wenn wir ihn in den Händen halten; Er ist so handlich und leicht, dass man die Ausmaße des deutschen Quittungswahns leicht übersehen kann. Wir vergessen oft sogar die Existenz des Kassenzettels an sich, da er so normal geworden ist wie das Atmen. Doch meistens wird er direkt wieder weggeworfen.

Aber nicht nur die Ressourcenverschwendung ist Thema dieses Filmes, der aus über 7.000 Einzelbildern besteht. Auch das Problem mit den Chemikalien in den Kassenzetteln, die so oder so in unseren Stoffwechsel gelangen und mögliche Alternativen zum Kassenzettel werden thematisiert. Ziel des Kurzfilmes ist es, der Allgemeinheit die Ausmaße eines so alltäglichen Gegenstandes vor Augen zu führen und ein Bewusstsein für die Aus- und Wechselwirkungen zu schaffen.Die Studentin Jannika Katharina Nowak hat sich in dem Semester-Projekt »Animierte Statistik« mit dem Thema Sand auseinandergesetzt – sowohl im theoretischen als auch im praktischen Sinne. Grundlage ihres Stop-Motion Filmes war die intensive Recherche über den Rohstoff, dessen Abbau sowie die Auseinandersetzung mit diversen aktuellen Statistiken und Dokumentationen. Das Thema des Filmes spiegelt sich anhand der verwendeten Materialien wider, so wurde ausschließlich mit einfachem Sand, Deko-Sand und selbstgegossenem Beton gearbeitet.

Ziel des Filmes ist es, auf die Endlichkeit der Ressource Sand aufmerksam zu machen, Informationen auf anschauliche Art und Weise zu verbreiten und somit einer Untätigkeit aufgrund von Unwissenheit entgegenzuwirken. Die Redewendung »wie Sand am Meer« ist nicht mehr zeitgemäß. Die Aufgabe von heute muss sein, den Rohstoff Sand wertzuschätzen und vor Ausbeutung zu schützen.

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