Nicht ganz aus freien Stücken - Miriam Stoppek
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Nicht ganz aus freien Stücken

Fotografie

Gestalterin: Miriam Stoppek
Dozent: Dipl. Des. Thomas Zika
Entstanden: Wintersemester 2008/09

Konzept

Etwa ein Fünftel der Bevölkerung erkrankt mindestens einmal im Leben an einer pathologischen Depression. Die Symptome sind vielfältig und reichen von innerer Unruhe über Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen und Schuldgefühlen bis hin zu sozialem Rückzug, Depersonalisation oder gar Selbsttötung. Zugleich sind es aber auch die Symptome einer Gesellschaft, in der das autonome Ich versagt. Nach Alain Ehrenberg ist dies die Konsequenz sich wandelnder Werte – die Krankheit einer Gesellschaft, deren Verhaltensnorm nicht mehr auf Schuld und Disziplin basiert, sondern auf Verantwortung und Initiative. War die Neurose zu Freuds Zeiten noch die Krankheit der Schuld gegenüber gesellschaftlicher Ver- und Gebote, so sei sie heute die Krankheit der Verantwortung gegenüber dem eigenen Ich. 

Diesem komplexen Krankheitsbild nähert sich Miriam Stoppek in ihrer Arbeit „Nicht ganz aus freien Stücken“ mittels fotografischer Selbstinszenierung. Spielzeugpuppen werden zu Projektionsflächen für das eigene Leben und zum Spiegel des Unbewussten, im wahrsten Sinne des Wortes zu einer „Verpuppung“ des menschlichen Körpers. Die Seele hat sich zurückgezogen und ihren Wirt in eine dunkle Hülle verwandelt – nicht ganz aus freien Stücken.

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