Interferenz – Fabian Wilczek
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Interferenz

Kommunikationsdesign

Gestalter: Fabian Wilczek, 7. Semester
Dozent: Sven Quadflieg
Entstanden: Wintersemester 2016/17

Konzept

Die ständige Präsenz von Werbebotschaften in unserem Alltag spricht uns auf direkte Weise an und manipuliert uns. Durch Werbung im öffentlichen Raum werden wir ständig mit Informationsschnipseln konfrontiert, die wir in uns aufnehmen und so ungefragt einverleiben.

Fabian Wilczek hat sich diesem Problem aus der Perspektive des Plakates genähert und sich gefragt, wie Plakate aussähen, die genau das nicht täten, die ihre Botschaft erst beim zweiten Hinsehen oder nie ganz verraten. Dabei hat sich Fabian Wilczek vom physikalischen Phänomen der Interferenz, der Überlagerung zweier Wellen, inspirieren lassen. Lärm und andere Störgeräusche werden subjektiv als weniger laut und störend empfunden, wenn man sie mit weißem Rauschen überlagert.

Die visuelle Entsprechung dessen ist ein Störungsmuster wie nach der Gausschen Normalverteilung. Die Buchstaben ergeben durch verschiedene Schattierungen aus der Ferne ein Interferenzmuster. Beim Nähertreten sind diese als Buchstaben zu erkennen, die Wörter ergeben. Um sie zu erfassen, muss sich der Betrachter aber konzentrieren, da typografische Mittel ergriffen wurden, um das Lesen zu erschweren. Wenn man sich durch die typografischen Hindernisse gekämpft hat, glaubt man, der Botschaft auf die Schliche gekommen zu sein. Die Wörter ergeben aber nur für sich einen Sinn und bilden keine Sätze. Fabian Wilczek hat nämlich verschiedene Texte miteinander kombiniert und durchmischt. So hat er sich an Texten von Marshall McLuhan zu Werbung bedient, aber auch Wörter aus aktuellen Werbeprospekten und erfolgreiche Keywords der Suchmaschinenoptimierung genutzt.

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