Schattenseiten des Lichts

Kommunikationsdesign
Kooperationsprojekt mit dem Sternenpark Nationalpark Eifel

Gestalter: Hannah Dickel, Zusatzsemester und Sascha Schmalz, Zusatzsemester
Entstanden: Wintersemester 2019/20

Konzept

Der Animationsfilm „Sternbilder“ gibt einen ersten Einblick in das Thema Lichtverschmutzung. Er gliedert sich in drei Teile. Zunächst zeigt er auf, welche Bedeutung Nacht und Sterne für den Menschen und die Tierwelt in der Vergangenheit hatten und leitet dann in die Gegenwart über. Die Negativfolgen einer erhellten Nacht durch übermäßige künstliche Beleuchtung werden thematisiert: Körperliche und psychische Erkrankungen beim Menschen, Verlust der Biodiversität, Bedrohung des gesamten Ökosystems. Der dritte Part gibt direkte Anwender-Tipps, um Lichtverschmutzung zu reduzieren. Der Film bietet so einen positiven Ausblick in die Zukunft. Abschließend erfolgt ein Appell an den Zuschauer, das Video zu teilen und seine Mitmenschen auf Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen.

Gestalterische Konstante sind fiktive Sternbilder, welche sich in Animationen verwandeln. Auf dem dunklen, anfangs reich mit Sternen bedeckten Himmel heben sich die weißen Linienzeichnungen gut ab. Die Schönheit der Nacht und des natürlichen Nachthimmels werden dem Betrachter durch die magisch, künstlerischen Bildelemente näher gebracht. Mit einer ruhigen Kamerafahrt folgt er zunächst einer märchenhaft anmutenden Geschichte. Im Verlauf des Films verschwinden immer mehr Sterne im Hintergrund und störende, grelle Lichtquellen werden eingefügt. Dieser Wandel symbolisiert den Ist-Zustand unserer westlichen Welt. Mit Beginn des letzten Abschnitts kehren die verschwundenen Sterne Schritt für Schritt zurück. Sie sollen zeigen, wie der Nachthimmel aussehen könnte, wenn wir unsere Lebensweise in Bezug auf die Nutzung künstlicher Lichtquellen wieder mehr der Natur anpassen.

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